28. Januar 2008
Ein ukrainischer Spediteurverband hat seine Regierung aufgefordert festzustellen, auf welchem Weg Schadensersatzforderungen gegen Polen mit Hinblick auf den Zollstreik an den polnisch-ukrainischen Grenzübergängen durchgesetzt werden können. Der Verband schätzt, dass seinen Mitgliedern täglich ein Schaden von mindestens 7 Mio. Euro (25-30 Mio. Zloty) durch übermäßig lange Wartezeiten entsteht, meldet das Internetportal der Tageszeitung Rzeczpospolita.

Andreas Prause •

18:24 •
Polen •
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Durch die zunehmende Bedeutung von Biokraftstoffen wächst in Westeuropa die Nachfrage der Raps. 400000 Tonnen der im vergangenen Jahr bis Ende September in Polen gewonnenen 2 Mio. Tonnen Raps sind nach Deutschland exportiert worden, dreimal mehr als im Jahr 2006, schreibt das Portal TVN24.pl. Da in Westeuropa die Rapsanbauflächen kleiner geworden sind, sehen polnische Landwirte gute Chancen, dauerhaft ihren Raps zu guten Preisen exportieren zu können.
LKW-Fahrer und Spediteure haben die Nase voll. Wie ich gestern bereits berichtet hatte, spitzt sich durch die streikenden Zollbeamten die Lage an den östlichen Grenzübergängen (EU-Außengrenze) immer mehr zu. Sollten Regierung und Zollbeamte nicht umgehend zu einer Einigung kommen, wollen LKW-Fahrer heute in der Mittagszeit mehrere Stunden lang Hauptstraßen in und um Warschau blockieren. Um die Lage zu entschärfen, will sich Innenminister Grzegorz Schetyna um 11.00 Uhr mit Vertretern der LKW-Fahrer treffen, meldet das Portal gazeta.pl.
TVN24.pl erinnert daran, dass der Arbeitskampf der Zollmitarbeiter bereits seit dem 11. Oktober läuft, sich aber in jüngster Zeit verschärft hat. Die Zollbeamten verlangen unter anderem eine Anhebung ihres Monatsgehalts um 1500 Zloty. Die Regierung ist bereit, 500 Zloty mehr zu zahlen.
Ergänzung 16.40 Uhr:
Die LKW-Fahrer haben von ihrer für heute geplanten Protestaktion in Warschau zunächst abgesehen, weil sie auf eine schnelle Verständigung zwischen Regierung und Finanzbeamten hoffen. Morgen soll es weitere Gespräche über die geforderten Gehaltserhöhungen geben.
Premierminister Donald Tusk hat sich inzwischen in den Streit eingeschaltet und eine umfassende gesetzliche Lösung vorgeschlagen. Gleichzeitig bat er die Zollbediensteten um Vernunft und um eine rasche Rückkehr an ihren Arbeitsplatz.
Spediteure weisen immer nachhaltiger auf die Verluste hin, die sowohl ihnen als auch Unternehmen entstehen, deren bestellte Waren und Rohstoffe in den Staus vor den Grenzübergängen festsitzen.

Andreas Prause •

10:11 •
Polen •
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Das von mir schon seit langer Zeit sehr geschätzte Reiseportal Schönes Polen hat ein vollkommen neues Gesicht erhalten. Die optische Veränderung ist nach Angaben des Betreibers erforderlich geworden, um die zahlreichen neuen Reiseangebote unterbringen zu können. Besonders für junge Leute interessant dürften Aktivreisen wie Rad- oder Kajaktouren sein. Wer Großstädte bevorzugt, sollte einen Blick in die Rubrik Städtereisen werfen. Auch für besonders an kulturellen Aspekten des Landes interessierte Urlauber finden sich interessante Vorschläge. Ergänzt werden die Reisetipps mit konkreten Informationen über Land und Leute, die meiner Ansicht nach einen besonderen Pluspunkt der Website bilden und nicht nur potentiellen Polen-Urlaubern wichtige Hinweise liefern.

Andreas Prause •

10:01 •
Reise •
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27. Januar 2008
Derzeit läuft in Polen in vielen Medien eine öffentliche Diskussion über die jüngst erschienene polnischsprachige Ausgabe eines Buchs, in dem sich der Soziologe Jan Tomasz Gross mit dem Thema Antisemitismus in der polnischen Nachkriegsgesellschaft und der Ermordung von Juden in Polen nach dem Zweiten Weltkrieg befasst. Dazu gibt der Autor SPIEGEL ONLINE ein Interview mit dem Titel Judenfeindlichkeit war in Polen nach 1945 weit verbreitet, in dem er seine wesentlichen Ansichten und die Kritik, die ihm in Polen entgegengebracht wird, beschreibt.
Weitere Hintergrundinformationen findet man im Deutsch-Polnischen Kalender im Beitrag Debatte über ‘Angst’ von Tomasz Gross geht weiter.

Andreas Prause •

20:28 •
Polen •
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Viele polnische Zollbeamte sind mit ihrem Gehalt nicht zufrieden und haben sich einem Arbeitskampf angeschlossen, der durch Streikmaßnahmen zu personellen Engpässen an den Grenzübergängen an den östlichen Grenzen Polens führt. Der Zöllnerstreik bringt insbesondere LKW-Fahrer zur Weißglut, die aufgrund der schleppenden Abfertigungen in kilometerlangen Staus stehen.
Nachdem am polnisch-weißrussischen Grenzübergang Kuznica Bialostocka die Wartezeit bis auf 50 Stunden zugenommen hatte, entschlossen sich die LKW-Fahrer zur einer Blockade der Zufahrtsstraße, so dass auch PKW nicht mehr zur Grenze vordringen. Vor dem Grenzübergang Koroszczyn stauen sich nach Angaben des Portals gazeta.pl mittlerweile 1500 LKW und bilden eine 30 km lange Schlange. Hier beträgt die Wartezeit 72 Stunden.
Im Speditionsgewerbe tätige Unternehmen, die erhebliche Verluste erleiden, haben sich zusammengeschlossen und erwägen, durch eine medienwirksame Protestaktion in Warschau, z.B. die Blockade einer Hauptverkehrsstraße, auf ihre Lage und die ihrer Angestellten aufmerksam zu machen.

Andreas Prause •

15:16 •
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Rund 1500 Einsätze landesweit verzeichnete die polnische Feuerwehr in der vergangenen Nacht. Schwere Stürme führten zu umstürzenden Bäumen und Beschädigungen von Dächern und Plakatwänden, die Sicherungsmaßnahmen erforderlich machten, schreibt das Portal onet.pl. In der Gemeinde Ciechanow in der Woiwodschaft Masowien wurde ein 26-jähriger Autofahrer in seinem Fahrzeug von einem umfallenden Baum tötlich verletzt.
Auch Bahnreisende bekamen die Folgen der Schlechtwetterfront zu spüren, denn viele Züge erreichten nur mit Verspätung ihre Bahnhöfe. Vom Sturm besonders betroffen war die Region Großpolen, wo in etwa 730 Ortschaften die Stromversorgung unterbrochen wurde. Aber auch in anderen Landesteilen haben die technischen Mitarbeiter der Stromversorger heute alle Hände voll zu tun, um beschädigte Leitungen zu reparieren.

Andreas Prause •

12:38 •
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26. Januar 2008
Die polnische Regierung will die Nutzung umweltfreundlicher Energien verstärkt fördern. Wie man im Portal onet.pl lesen kann, werden Hauseigentümer, die Biomasse als Heizmittel einsetzen oder ein Wasserkraftwerk oder Windrad zur Stromerzeugung bauen wollen, günstige Darlehen oder gar Zuschüsse erhalten können.
Konzentrieren will man sich auf preisgünstige Heiztechniken. So kostet die Beheizung eines 150 qm großen Einfamilienhauses mit Hilfe eines mit Stroh oder Holzspähne befeuerten Heizkessels rund 5000 Zloty jährlich, heißt es in dem Bericht.
Weitere Lösungen, für deren Einsatz der Staat werben will, sind Sonnenenergie, Windräder, Wärmepumpen und Biogas.

Andreas Prause •

10:16 •
Polen •
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Nach Angaben des Hauptstatistikamts gibt es in Polen mittlerweile mehr Mobiltelefone als Menschen. Auf 100 Einwohner entfallen nämlich 109 SIM-Karten. Insgesamt waren Ende 2007 rund 41,5 Mio. SIM-Karten in Betrieb, schreibt das Portal gazeta.pl.

Andreas Prause •

09:02 •
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24. Januar 2008
Wer schon immer davon geträumt hat, eine stattliche Burg aus dem Mittelalter zu besitzen, und einen dreistelligen Millionenbetrag (in Zloty) locker machen kann, sollte einen Blick auf den Beitrag Mittelalterliche Burg in Gniew (Mewe) wird verkauft im chelmno.info Nachrichtenblog werfen.

Andreas Prause •

18:35 •
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