Rund 1500 Einsätze landesweit verzeichnete die polnische Feuerwehr in der vergangenen Nacht. Schwere Stürme führten zu umstürzenden Bäumen und Beschädigungen von Dächern und Plakatwänden, die Sicherungsmaßnahmen erforderlich machten, schreibt das Portal onet.pl. In der Gemeinde Ciechanow in der Woiwodschaft Masowien wurde ein 26-jähriger Autofahrer in seinem Fahrzeug von einem umfallenden Baum tötlich verletzt.
Auch Bahnreisende bekamen die Folgen der Schlechtwetterfront zu spüren, denn viele Züge erreichten nur mit Verspätung ihre Bahnhöfe. Vom Sturm besonders betroffen war die Region Großpolen, wo in etwa 730 Ortschaften die Stromversorgung unterbrochen wurde. Aber auch in anderen Landesteilen haben die technischen Mitarbeiter der Stromversorger heute alle Hände voll zu tun, um beschädigte Leitungen zu reparieren.


